Lehrkräfte der Freien und Hansestadt Hamburg sind als Mitarbeitende der Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung Teil der Allgemeinen Verwaltung. Im Rahmen der Ausübung der Lehrtätigkeit können Kosten entstehen, die seitens Lehrkraft zunächst ausgelegt und anschließend der Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung in Rechnung gestellt werden. In Verbindung mit einer Auslagenrechnung werden personenbezogene Daten erhoben.
In einem IT-Verfahren sind Daten personenbezogen, wenn sie einer natürlichen Person, einer Körperschaft (z.B. Verein, Kapitalgesellschaft), einer Personenvereinigung oder einer Vermögensmasse zugeordnet werden können. Keine personenbezogenen Daten sind anonymisierte oder pseudonymisierte Daten. Wenn Verwaltungsbehörden personenbezogene Daten verarbeiten, bedeutet das, dass sie diese Daten (z.B. erheben, speichern, verwenden, übermitteln) zum Abruf bereitstellen oder löschen. Im Folgenden informieren wir Sie darüber, welche personenbezogenen Daten wir erheben, bei wem wir sie erheben und was wir mit diesen Daten machen. Außerdem informieren wir Sie über Ihre Rechte in Datenschutzfragen und an wen Sie sich diesbezüglich wenden können.
Verantwortlich für die Datenverarbeitung im Sinne der DSGVO ist die Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung. Die Postanschrift lautet:
Freie und Hansestadt Hamburg
Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung
Hamburger Straße 31
22083 Hamburg
Tel.: 115
E-Mail: mailinfo@service.hamburg.de
Für übergreifende technische Frage wenden sich bitte an:
Fachliche Leitstelle Non-SAP DRIVE
Kasse.Hamburg
Gasstraße 27
22761 Hamburg
E-Mail: mobilecapture@kasse.hamburg.de
Kontaktdaten zur/m Datenschutzbeauftragte/n der Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung
Fragen in datenschutzrechtlichen Angelegenheiten können Sie an den für die Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung zuständigen Datenschutzbeauftragten richten:
Freie und Hansestadt Hamburg
Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung
Behördlicher Datenschutzbeauftragter
Hamburger Straße 31
22083 Hamburg
Tel.: +49 40 42828-0
E-Mail: jan.wittig@bsb.hamburg.de
Die Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung verarbeitet anlässlich der Verarbeitung von Auslagenrechnungen personenbezogene Daten. Ihre Daten werden auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b, Abs. 1 Buchstabe c DSGVO verarbeitet. Diese Daten sind erforderlich, um die Prüfung der Rechnung ordnungsgemäß vorzunehmen und eventuelle Zahlungen anzustoßen. Die Kasse.Hamburg verarbeitet im Auftrag der Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung ebendiese Daten im Rahmen des IT-Verfahrens zur digitalen Auslagenerstattung.
Wir verarbeiten folgende persönliche Identifikations- und Kontaktangaben:
Für die Authentifizierung, Autorisierung und dauerhafte Freischaltung der Anwendenden innerhalb der Mobile Capture App ist die initiale Anmeldung mit der dWebtor-Kennung und dem entsprechenden Kennwort aus dem Active Directory erforderlich. Aus dem Datensatz im Active Directory werden automatisch der Vor- und Nachname sowie die dienstliche E-Mail-Adresse abgerufen. Weitere personenbezogene Daten tragen die Anwendenden im Zuge der initialen Registrierung in der App ein. Dazu gehören folgende Daten:
Die Daten werden in der App erfasst und anschließend verschlüsselt an die DRIVE-IT übermittelt. Im Rahmen der Verarbeitung von Zahlungsdaten erhalten wir auch Meldungen von den Banken. Das ist beispielsweise bei der Verarbeitung Ihrer Einzahlungen nötig, um diese Ihnen und Ihren Zahlungsverpflichtungen ordnungsgemäß zuordnen zu können. Darüber hinaus erheben wir Ihre personenbezogenen Daten bei Dritten, soweit diese gesetzlich zur Mitteilung an uns verpflichtet sind. Können beispielsweise Zahlungseingänge nicht zugeordnet werden, können die Daten der Einzahlerin bzw. des Einzahlers bei den Banken erfragt werden. Ist ein Sachverhalt nicht mit Ihrer Hilfe aufzuklären, dürfen wir die betreffenden personenbezogenen Daten auch durch Nachfragen bei Dritten erheben. Zudem können wir öffentlich zugängliche Informationen (z.B. aus öffentlichen Registern) verarbeiten.
In den automationsgestützten IT-Verfahren werden Ihre personenbezogenen Daten gespeichert und in weiteren Schritten den IT-Verfahren zugrunde gelegt. Wir setzen dabei technische und organisatorische Sicherheitsmaßnahmen ein, um Ihre personenbezogenen Daten gegen unbeabsichtigte oder unrechtmäßige Vernichtung, Verlust oder Veränderung sowie gegen unbefugte Offenlegung oder unbefugten Zugang zu schützen. Unsere Sicherheitsstandards entsprechen stets den aktuellen technologischen Entwicklungen. Die Verarbeitung dieser personenbezogenen Daten erfolgt dabei auf der Grundlage der datenschutzrechtlichen Bestimmungen einschließlich der EU-Datenschutz-Grundverordnung. Die Ausführung des Programms erfolgt durch Dataport (Anstalt öffentlichen Rechts).
Soweit dies zur Erfüllung der Aufgaben der Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung erforderlich ist, dürfen wir Ihre personenbezogenen Daten, die uns in einem IT-Verfahren bekannt geworden sind, nur dann an andere Personen oder Stellen weitergeben, wenn Sie der Weitergabe zugestimmt haben oder die Weitergabe gesetzlich zugelassen ist. Die Zahlungsdaten übermittelt Dataport beispielsweise an die jeweiligen Banken. Im Falle von Rechtsstreitigkeiten, wenn beispielsweise Widerspruch eingelegt wird, werden Ihre Daten an die Behörde weitergegeben, die den Widerspruch bearbeitet.
Die personenbezogenen Daten in der App werden gelöscht, sobald die App deinstalliert wird.
Sie haben nach der Datenschutz-Grundverordnung verschiedene Rechte. Einzelheiten ergeben sich insbesondere aus Artikel 15 bis 18 und 21 der Datenschutz-Grundverordnung.
Sie können Auskunft über Ihre von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten verlangen. In Ihrem Auskunftsantrag sollten Sie Ihr Anliegen präzisieren, um uns das Zusammenstellen der erforderlichen Daten zu erleichtern. Daher sollten in dem Antrag möglichst Angaben zum konkreten Verwaltungsverfahren und zum Verfahrensabschnitt gemacht werden.
Sollten die Sie betreffenden Angaben nicht (mehr) zutreffend sein, können Sie eine Berichtigung verlangen. Sollten Ihre Daten unvollständig sein, können Sie eine Vervollständigung verlangen.
Sie können die Löschung Ihrer personenbezogenen Daten verlangen. Ihr Anspruch auf Löschung hängt u.a. davon ab, ob die Sie betreffenden Daten von uns zur Erfüllung unserer gesetzlichen Aufgaben noch benötigt werden.
Sie haben das Recht, eine Einschränkung der Verarbeitung der Sie betreffenden Daten zu verlangen. Die Einschränkung steht einer Verarbeitung nicht entgegen, soweit an der Verarbeitung ein wichtiges öffentliches Interesse besteht.
Sie haben das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit der Verarbeitung der Sie betreffenden Daten zu widersprechen. Allerdings können wir dem nicht nachkommen, wenn an der Verarbeitung ein überwiegendes öffentliches Interesse besteht oder eine Rechtsvorschrift uns zur Verarbeitung verpflichtet.
Wenn Sie der Auffassung sind, dass wir Ihrem Anliegen nicht oder nicht in vollem Umfang nachgekommen sind, können Sie bei der zuständigen Datenschutzaufsichtsbehörde Beschwerde einlegen:
Der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit
Ludwig-Erhard-Straße 22 (7.Stock)
20459 Hamburg
Tel.: 040 42854-4040
E-Fax: 040 4279–11811
E-Mail: mailbox@datenschutz.hamburg.de
In den Rechtsvorschriften der Bundesrepublik Deutschland oder des Landes Hamburg kann vorgesehen sein, dass die nach der DSGVO bestehenden Rechte beschränkt werden (Art. 23 DSGVO). Sollten Sie von Ihren oben genannten Rechten Gebrauch machen, prüft die zuständige Behörde, ob die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür im Einzelfall erfüllt sind.
In einigen Fällen können oder dürfen wir Ihrem Anliegen nicht entsprechen. Sofern dies gesetzlich zulässig ist, teilen wir Ihnen in diesem Fall immer den Grund für die Verweigerung mit.
Wir werden Ihnen aber grundsätzlich innerhalb eines Monats nach Eingang Ihres Anliegens antworten. Sollten wir länger als einen Monat für eine abschließende Klärung brauchen, erhalten Sie eine Zwischennachricht.